Die Grundlage unseres pädagogischen Handelns ist der situationsorientierte Ansatz. Die vier ineinander greifenden Elemente: Gruppe, Integration, Projektarbeit und Jahreskreis sind Mittel zur Umsetzung.
Der situationsorientierten Ansatz ist der Rahmen unseres Handelns. Wir gehen davon aus, dass sich Kinder in verschiedenen und vielfältigen Lebens- und Familiensituationen befinden, die grundlegende Auswirkungen auf ihre Entwicklung haben. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre individuellen Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen.
Mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe erfährt das Kind Sicherheit, Geborgenheit, Gemeinschaft und Struktur. Der Gruppenraum ist Rückzugsort, genauso wie Ausgangspunkt für alle Aktivitäten.
Ziel unserer integrativen Arbeit ist es, allen Kindern mit und ohne Behinderung eine gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung am Wohnort zu ermöglichen. Alle Kinder sollen, unabhängig von ihrem persönlichen Entwicklungsstand, miteinander spielen und in einem wechselseitigen Prozess mit- und voneinander lernen
Die bevorzugte Lernform des situationsorientierten Ansatzes ist das Projekt, weil in einem Projekt die Erlebniswelt der Kinder und deren Interessen einbezogen werden. Daher schaffen wir bewusst während eines Kindergartenjahres zeitliche Freiräume, in denen jede Gruppe ein Projekt entwickeln kann
In unserer pädagogischen Arbeit berücksichtigen wir immer wiederkehrende Traditionen, Rituale und Jahreszeiten. Dazu gehören z.B. Geburtstage, Feste, usw.
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht das Wahrnehmen der Entwicklung der Kinder und ihrer Interessen. Unsere pädagogischen Kräfte erfassen diese durch Beobachtung und Dokumentation und entwickeln daraus – mit Beteiligung der Kinder – Angebote, Projekte und Aktionen.